Badische Schnellzuglokomotive der Baureihe 18.3
Diese Schnellzugdampflok wurde 1919 von den Badischen Staatsbahnen beschafft und kam viele Jahre im oberen Rheintal im Schnellzugdienst zum Einsatz. Mit ihren riesigen 2,10 m großen Antriebsrädern und dem leistungsstarken Vierzylinder-Verbundtriebwerk gehörte die über 23 m lange und, dienstbereit ohne Tender, 105 Tonnen schwere Lok mit der Betriebsnummer 18 314 zu den imposantesten deutschen Dampfloks.
Im Jahr 1948 gelangte die Lok im Tausch gegen eine bayerische S 3/6 in die damalige Sowjetzone. Die Deutsche Reichsbahn der DDR unterzog das Einzelstück von 1958 bis 1960 einer konstruktiven Überarbeitung im RAW "7. Oktober" Zwickau, im damaligen Sprachgebrauch der DDR-Reichsbahn als „Rekonstruktion“ bezeichnet, bei der sie u.a. einen modifizierten Neubaukessel Typ "39E" erhielt. Danach war sie für eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h zugelassen. 1971 liefen die Einsatzfristen ab. Fortan bemühte sich das Verkehrsmuseum Dresden um ihre Erhaltung. 1984 wurde sie nach Westdeutschland verkauft und kurz darauf im Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM restauriert.
Textquelle: Museumsbuch | Weitere Lokomotiven im Museum | Informationen für Ihren Museumsbesuch
Dampfkran | BMAG Güterzug-Dampflokomotive | Gebirgslokomotive Krokodile | Henschel Güterzug-Dampflokomotive | Kriegslokomotive Ostfront | Maffei Schnellzuglokomotive | Mehrzweck-Dampflokomotive










