AUTO & TECHNIK
MUSEUM SINSHEIM

Bentley "Old Mother Gun"

Bentleys - wenige davon sind bis heute erhalten geblieben, jedes davon eine kostbare Rarität. Einer aber ragt selbst aus diesem erlesenen Kreis hervor. Es ist das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer ST 3001 mit dem Spitznamen „Old Mother Gun“, das im Museum Sinsheim besichtigt werden kann.

Gebaut wurde das Bentley-Fahrgestell Nr. 3001 im Juni 1927 in der 1919 gegründeten Bentley-Fabrik im Londoner Stadtteil Cricklewood. Bei „Old Mother Gun“ diente erstmals der neu entwickelte Bentley 4,5 Liter 6-Zylinder-Motor als Antrieb. Der Wagen ist somit der erste aus der Reihe der Bentley 4,5-Liter-Rennwagen, die im Rennsport der späten 1920er Jahre neue Maßstäbe setzten. Der Spitzname geht übrigens auf den Bentley-Rennfahrer und Firmenmäzen Woolf Barnato zurück der passend zur Fahrgestellnummer ST 3001 reimte "S-T-Three-O-O-One - Old Mother Gun!".

Zahlreiche Siege fuhr dieser Wagen für Bentley ein - u.a. 1928 Erster beim 24 Stunden Rennen von Le Mans, mit Woolf Barnato und Bernhard Rubin als Piloten. Dank der neuen polierten Aluminium-Karosserie und somit deutlich leichter erreichte „Old Mother Gun“ auf dem Brooklands-Oval 1937 die für die damalige Zeit atemberaubende Durchschnittsgeschwindigkeit von 217 km/h.

Jahrzehnte sind seither vergangen und noch immer gehört der Bentley „Old Mother Gun“ nicht zum alten Eisen. Der Hubraum des Motors wurde zwischenzeitlich auf 8 Liter erhöht und die Leistung auf 350 PS bei 4200 Upm gesteigert. Seit der letzten großen Überholung im Jahr 1989 hat der Wagen über 150 Einsätze bei Veteranenrennen auf der ganzen Welt erlebt und ein Ende ist nicht in Sicht.

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