Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Details

Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

NameAnbieterZweckAblauf
modxcmssession technik-museum.de Der Cookie ist für die sichere Anmeldung und die Erkennung von Spam oder Missbrauch der Webseite erforderlich. Session
PHPSESSID technik-museum.de Der Cookie ist für die sichere Anmeldung und die Erkennung von Spam oder Missbrauch der Webseite erforderlich. Session
frontend technik-museum.de Notwendig für die Zuordnung und Speicherung des Warenkorbs im Shop. Session
frontend_cid technik-museum.de Notwendig für die Zuordnung und Speicherung des Warenkorbs im Shop. Session
external_no_cache technik-museum.de Technisch notwendiger Cookie für die Performance der Website. Session
cmnstr technik-museum.de Speichert den Zustimmungsstatus des Benutzers für Cookies. 1 Jahr

Statistik-Cookies helfen Webseiten-Besitzern zu verstehen, wie Besucher mit Webseiten interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und gemeldet werden.

NameAnbieterZweckAblauf
_ga Google Registriert eine eindeutige ID, die verwendet wird, um statistische Daten dazu, wie der Besucher die Website nutzt, zu generieren. 2 Jahre
_gat Google Wird von Google Analytics verwendet, um die Anforderungsrate einzuschränken. 1 Tag
_gid Google Registriert eine eindeutige ID, die verwendet wird, um statistische Daten dazu, wie der Besucher die Website nutzt, zu generieren. 1 Tag

Blitzen-Benz

Seit es Automobile gibt hat man bei Rekordfahrten versucht, die Grenzen des technisch Machbaren auszuloten. Ein Beispiel ist der „Blitzen-Benz“, ein speziell für Rekordfahrten von Benz in Mannheim gebauter Rennwagen, der 1909 als erstes Fahrzeug überhaupt die magische Geschwindigkeitsgrenze von 200 km/h überschritt. 

Als im Frühjahr 1909 bei Benz die Entscheidung fiel, die Geschwindigkeitsgrenze von 200 km/h anzugreifen, war klar, dass hierfür in erster Linie eines erforderlich war: jede Menge Motorleistung. Und da damals schnelldrehende Motoren noch nicht realisierbar waren, ließ sich die erforderliche Leistung nur durch eine Erhöhung des Hubraums erzielen. So entstand ein Vierzylinder-Monster mit nicht weniger als 21,5 Litern Hubraum, das bei nur 1600 / min eine Leistung von gut 200 PS abgab. Bis heute ist dies der hubraumstärkste PKW-Motor, der von Benz bzw. Daimler-Benz gebaut wurde.

Gut, dass genau in diesem Jahr in England die weltweit erste Rennstrecke, das berühmte Brooklands-Oval, fertig wurde. Mit den beiden Steilkurven war dies genau das richtige Terrain für den Boliden aus dem Badischen. Am 8. November 1909 trat der Wagen in England an und stellte mühelos einen neuen absoluten Geschwindigkeitsrekord über den fliegenden Kilometer von 202,7 km/h auf. Nur nebenbei bemerkt: auf öffentlichen Straße galt damals in England ein Tempolimit von 32 km/h! Weitere Rekorde folgten. 1911 raste Bob Burman in einem Blitzen-Benz mit einer Geschwindigkeit von 228,1 km/h über die Sandpiste am Strand von Daytona. Dieser Rekord für das schnellste Landfahrzeug blieb bis 1919 ungebrochen.

Insgesamt wurden sechs Fahrzeuge gebaut. Zwei davon fuhren in den USA, und dort erhielten sie wegen ihrer für die damaligen Verhältnisse exorbitanten Geschwindigkeiten auch den charakteristischen Namen „Blitzen-Benz“. Eines dieser Gefährte haben wir mit der neuen Bergrenn-Karosserie versehen und diese Legende ist fahrbereit! Um den Wagen heute nützen zu können, erwies sich die Stromlinienkarosserie als nicht gerade vorteilhaft. Sie war konstruiert worden, um den Benz anzuwerfen, warmlaufen zu lassen und dann ging es ohne Hindernisse auf die Rekordstrecke. Es gab aber auch eine Variante des Benz für Bergrennen. Dort hatte er eine konventionelle Karosserie mit großer Kühlerfläche und wurde damals per Achse zu den Rennen gefahren. Mehr zum Umbau gibt es im Blog nachzulesen.