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Fieseler Storch

Der „Storch” wurde ab 1937 von der Firma Gerhard Fieseler gebaut. Technische Raffinessen machten es bei Bedarf zum langsamsten Kriegsflugzeug der Welt. Der Fieseler Storch wurde als Aufklärungs-, Transport- und Sanitätsflugzeug eingesetzt. Er verblüffte Jagdflieger jeglicher Nationalität, wenn er gegen den Wind praktisch in der Luft stehenblieb oder mit einer Auslaufstrecke von 15 m in einer Waldschneise verschwand. Bei Fieseler entstanden bis Kriegsende 2.874 Exemplare. Danach wurde das vielfältig einsetzbare und anspruchslose Flugzeug in Frankreich (als M. S. 500) und der CSSR (als K-65 Cap) noch bis in die 1950er Jahre hinein weitergebaut.