Norton ES 2 und Norton Manx

Norton ES 2
Wie bei vielen anderen Firmen war es auch bei Norton ein Rennerfolg, der den Ruhm der Marke begründete. Im Jahr 1907 hatte sich der Norton-Fahrer H. Rem Fowler durch seinen bei der ersten Tourist-Trophy (TT) auf der Isle of Man herausgefahrenen Sieg in der 2-Zylinder-Klasse über 259 km mit einem Durchschnitt von 58,29 km/h einen Namen gemacht. Die Maschine besaß damals noch einen Peugeot-Motor. Der Firmen Inhaber James L. Norton war von da an bei jedem TT-Rennen dabei. 1924 gab es gleich zwei Norton-Siege, denen bis 1939 noch 16 weitere folgen sollten. Bis dahin gab es noch 11 Europa-Meisterschaften.

Nach dem Zweiten Weltkrieg holte sich Norton 16 TT-Siege und acht Weltmeistertitel sowie unzählige weitere Sporterfolge. In diesen Jahrzehnten gehörten die Nortons zu den beliebtesten Motorrädern. Ab 1968 war das Modell "Commando" ein Welterfolg, 1974 ging es mit Wankel-Motor-Modellen weiter. 1977 lief die Produktion aus. Kurz nach dem erneuten Sieg bei der Tourist Trophy im Jahr 1927 präsentierte Norton zwei Modelle, die CS 1, eine Serienausführung der Siegermaschine mit Königswellen, und die hier gezeigte ES 2, die über viele Jahre gebaut wurde

Technische Daten:
Baujahr: 1937 | Motor: 1 Zylinder / 490 ccm / 22 PS


Norton Manx
Die im Technik Museum Sinsheim gezeigte Norton Manx ist ein typischer Vertreter der Rennmotorräder der frühen 50er Jahre. Bei zahllosen Straßenrennen belegten Motorräder dieses Typs die ersten Plätze.

Technische Daten:
Baujahr: 1961 | Motor: 500ccm / 1 Zylinder / 50 PS